Es geht los: Auf Jobdumping.de kann jeder seine Dienste für das Geld anbieten, dass er oder sie für angemessen hält. Jobs werden zum maximalen Preis angeboten. Jobsucher können den Preis nur nach unten korrigieren. Derjenige, der sich am Ende der Aktion am billigsten verkauft, erhält den Job. Aber man kann auch selbst seine Arbeitskraft anbieten. Man gibt einen Mindestlohn an, der nur erhöht werden kann.
Aber warum ist dort nur von einfachen Tätigkeiten wie Hecke schneiden oder “Elektrik rechte Tür VW Passat entstören” die Rede? (O.K., zugegeben, die Sache mit der rechten Passat-Tür, die ist wahrscheinlich gar nicht so einfach… Linke Passat-Türen gehen leicht von der Hand, das weiß jeder, aber die rechten Türen haben es in sich… ) Ich freue mich schon auf Angebote wie “Vorstandsvorsitz einer großen deutschen Bank zu besetzen”. Und das Angebot beginnt dann bei sagen wir mal 2.225000,00 € / Jahr. Da kann man dann ja mal locker mitrunterbieten. Oder: “Projektleitung für satellitengestütztes Maut-Projekt dringend gesucht. Notwendige Erfahrungen: gering”. Da eröffnen sich Möglichkeiten.