Einer muß es ja tun, also tut es das W3C, jenes großartige Gremium, das mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg versucht, den anarchischen Kosmos des WWW in wenigstens etwas geordneten Bahnen zu halten und dem Web zu seinem vollen Potential zu verhelfen. Das W3C hat sie nun veröffentlicht, die Architecture of the World Wide Web, Volume One. Jeder kann nachlesen, wie das alles so gedacht ist, wie man in Zukunft das Web nutzen wird und wie man, ganz praktisch, die Informationen bekommt oder verschickt, die wirklich notwendig sind. Auf den Spuren von Nadia und der “Oaxaca weather information” entdeckt man, wie weit das heutige Internet noch von seinen Möglichkeiten entfernt ist und mit was für einem Unsinn einen zum Beispiel Handyhersteller und -provider abspeisen. Folgen wir stattdessen Nadia, wie sie ihr Flugticket online kauft,eine Webseite mit Bestätigungsinformationen erhält und sich für diese Seite sogar ein Lesezeichen setzen kann.
Und es soll niemand hinterher sagen, er oder sie hätte nichts gewußt von dem großen Plan. Dem ganz großen.