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Meeresangst

Im Kino eine Insel im Meer gesehen (und selbst die war nur computeranimiert, in “Die Unglaublichen”). Das Meer hat seine Rolle als Ort des Rückzuges und der Freiheit wohl erstmal für eine Weile verloren. Plötzlich sieht man das Meer als noch stärker und lebensfeindlicher an als vorher. Der “Schiffbruch mit Zuschauer”, über den Hans Blumenberg schrieb, als einem stoischen Betrachten von Schiffsuntergängen vom Strand aus, das ist plötzlich nicht mehr ganz so einfach. Die philosophische Haltung am Strand ist gefährlich geworden, man ist nicht mehr der Strandspaziergänger, der lieber die Ruhe und Sicherheit des Landes statt der abenteurlichen Schiffsreise gewählt hat, sondern eine bedrohte, gefährdete Beute der Naturgewalten.

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  • Motti

    Ich finde Niemanden, der so häufig Recht hätte, wie ich ! (Arno Schmidt: Die Umsiedler, BA I/1, S. 275)

    Das Verzweifelte, daß die Praxis, auf die es ankäme, verstellt ist, gewährt paradox die Atempause zum Denken, die nicht zu nutzen praktischer Frevel wäre. (Theodor W. Adorno, Negative Dialektik, S. 243)

    Schlechtes Benehmen halten die Leute nur für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut. (Klaus Kinski)

    I cannot persuade myself that a beneficent and omnipotent God would have designedly created parasitic wasps with the express intention of their feeding within the living bodies of Caterpillars. (Charles Darwin)

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