Also wenn mal wieder jemand nicht weiß, was man so verschenken kann und es irgendwie “Sorge Dich nicht – lebe” und Crichton und der ganze andere Schmonzes aus der Hohlbirnenabteilung diesmal nicht sein soll, dem oder der sei ein schönes kleines Taschenbuch ans Herz und in die Einkaufstasche gelegt: “In Schlucken-zwei-Spechte. Harry Rowohlt erzählt Ralf Sotschek sein Leben von der Wiege bis zur Biege.” (jetzt bei Goldmann für 8,95 €, vorher beim Klaus Bittermann Verlag). Harry Rowohlt (für die Medienkrüppel unter uns: ja, der Penner aus der Lindenstraße) erwähnt dort eine geplante Reportage über die Kneipenszene am Prenzlauer Berg. Daraus wurde dann nichts, aber etwas Feldstudien wurden doch betrieben:
In der einzigen Kneipe, die es noch gab, war ein richtiger Kellner, der sogar eine Kellnermontur trug. Eine Dame beschwerte sich: “Mein Sprudelwasser sprudelt gar nicht.” Der Kellner sagte: “Was glauben Sie, warum ick schwarz trage.”
Mannometer. Toll.