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Dicke Kohle, wenig Steuern

Alle Achtung, liebe DiBa: da hat der Finanzjournalist Andreas Kunze in seinem FINBLOG mal in Deinen Geschäftsbericht 2005 geschaut und staunt nicht ganz zu Unrecht, dass Du einen mehr als verdoppelten Vorsteuergewinn ausweist, aber nur eine lumpige Million Euro Steuern. Gewinn rauf, Steuern runter, fragt er verduzt.

Die DiBa hat auf eine (seine?) Anfrage sogar reagiert und erklärt (hier leider nur mit unseren laienhaften Finanzkenntnissen und stark vereinfacht wiedergegeben): Wir verdienen hier eine wahnsinnig dicke Kohle, zahlen unsere Steuern aber lieber woanders, weil wir halt eine ziemlich clevere Firmenstruktur haben.

Ein Kommentator im FINBLOG hat eine Steuerquote von 0,37174721189591078066914498141264% ausgerechnet.

Und wir staunen.

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  • Motti

    Ich finde Niemanden, der so häufig Recht hätte, wie ich ! (Arno Schmidt: Die Umsiedler, BA I/1, S. 275)

    Das Verzweifelte, daß die Praxis, auf die es ankäme, verstellt ist, gewährt paradox die Atempause zum Denken, die nicht zu nutzen praktischer Frevel wäre. (Theodor W. Adorno, Negative Dialektik, S. 243)

    Schlechtes Benehmen halten die Leute nur für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut. (Klaus Kinski)

    I cannot persuade myself that a beneficent and omnipotent God would have designedly created parasitic wasps with the express intention of their feeding within the living bodies of Caterpillars. (Charles Darwin)

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