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Darwin’s Nightmare angucken


Eins muß ich noch loswerden, vom Mars ins Herz der Finsternis: in der ARD lief vor zwei Tagen der Dokumentarfilm Darwin’s Nightmare. Ich habe selten einen so beeindruckenden, lehrreichen, visuell bis an die Grenze gehenden Film gesehen. Vergiss Michael Moore (zumindest für einen kurzen Moment), vergiss das ganze belanglose Reportagen-Getue vom Weltspiegel, von Monitor oder was auch immer.

Wer sich schon immer gefragt hat, warum das mit Afrika nicht so recht in die Gänge kommt, wie ein fast hundert jahre zurückliegender Kolonialismus noch heute einen ganzen Kontinent in seiner Entwicklung massiv behindert, der sollte sich diesen Film angucken.
Was soll man zum Film sagen? Filme erzählen, das ist wie erzähltes Essen. Es geht um den Viktoria See, eine fremde Fischart (“ein kleines wissenschaftliches Experiment”, schaut euch das an, ihr Gentechniker), riesige russische Frachtflugzeuge (die Waffen bringen und Fisch mitnehmen), einheimische Fischer, die Weltbank, Straßenkinder, EU-Kommissare, tansanische Prostituierte, russische Piloten…

Ach, ach, das geht alles nicht, das muss man gesehen haben. Falls Sie zu den wirklich bedauernswerten Personen gehören, die diesen Film noch nicht gesehen haben: Ansehen!

Hier, bei betonblog.de, wird über die nächste TV-Ausstrahlung berichtet werden. Wer nicht warten kann: man kann die DVD Darwin’s Nightmare bei Amazon kaufen. Machen Sie das.

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2 Kommentare

  1. An62ke
    Erstellt am 23.12.2007 um 19:33Uhr CET | Permanent-Link

    Ich habe den Film gesehen und noch nie hat mich eine Doku so beschäftigt, die Personen gehen mir nicht mehr aus dem Kopf, eine Idee wie man helfen kann?

  2. logog
    Erstellt am 31.07.2006 um 18:33Uhr CET | Permanent-Link

    Ja, absolut sehenswert. Ich hätte kotzen können und nicht nur weil die Geruchsaufzeichnungtechnik zum Glück der Bild- und Tonaufzeichnung noch ca. 1000 Jahre hinterherhinkt.

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