betonblog.de Blog für schwere Gedanken.

Wir füttern die Welt

Gestern den Film We Feed The World gesehen. Mannomann. Ich ess ja eh keine Tiere, aber jetzt wird das Ganze noch komplizierter. Die Luftbilder von den riesigen, gigantischen, die Landschaft vernagelnden Tomatenzieh-Folienhäusern in Almeria in Spanien (“Gewächshäuser” wäre hier ein Euphemismus), die Kinder in Brasilien, die das Pfützenwasser trinken müssen, die Küken, denen nicht besonders tolle 8 Wochen Leben bevorstehen, bevor sie “stressfrei” kopfunter an den Beinen hängend geköpft werden…

Viel Spaß beim Essen von “Chickenwings” und wie der ganze Müll heißt. Hart, sehr hart.

“Bei so etwas sagen wir, das ist nicht zum Essen, das ist nur zum Verkaufen.” Sagt der Fischhändler.

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  • Motti

    Ich finde Niemanden, der so häufig Recht hätte, wie ich ! (Arno Schmidt: Die Umsiedler, BA I/1, S. 275)

    Das Verzweifelte, daß die Praxis, auf die es ankäme, verstellt ist, gewährt paradox die Atempause zum Denken, die nicht zu nutzen praktischer Frevel wäre. (Theodor W. Adorno, Negative Dialektik, S. 243)

    Schlechtes Benehmen halten die Leute nur für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut. (Klaus Kinski)

    I cannot persuade myself that a beneficent and omnipotent God would have designedly created parasitic wasps with the express intention of their feeding within the living bodies of Caterpillars. (Charles Darwin)

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