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Parkinson oder Schlagzeuger

Dienstag morgen in der U-Bahn, der Schlaf fährt in allen Gesichtern mit. Ein junger Mann steigt ein und beginnt nach einer Weile, mit einer Hand auffällige Rhythmen an seine Schenkelinnenseite zu schlagen (tz, so sind’se halt, die Männer). Nach ‘ner Weile stört das sogar meine Zeitungslektüre, da die schnellen Bewegungen links von der Zeitungsseite immer wieder meinen Blick ablenken. Komisch, der hat gar keinen MP3-Player laufen. Dann kommt mir die Idee, ob der vielleicht gar kein Schlagzeuger oder sowas ist (fahren die morgens um 8 U-Bahn?), sondern er einfach nur Parkinson oder sowas hat und das Zittern nicht kontrollieren kann. Gedanken über Rhythmus gemacht.

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    Ich finde Niemanden, der so häufig Recht hätte, wie ich ! (Arno Schmidt: Die Umsiedler, BA I/1, S. 275)

    Das Verzweifelte, daß die Praxis, auf die es ankäme, verstellt ist, gewährt paradox die Atempause zum Denken, die nicht zu nutzen praktischer Frevel wäre. (Theodor W. Adorno, Negative Dialektik, S. 243)

    Schlechtes Benehmen halten die Leute nur für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut. (Klaus Kinski)

    I cannot persuade myself that a beneficent and omnipotent God would have designedly created parasitic wasps with the express intention of their feeding within the living bodies of Caterpillars. (Charles Darwin)

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