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Das Leben zum Film

Mit dem iPod auf den Ohren wird das Leben zum Film, nun endlich mit Soundtrack. Jeden Moment erwartet man, dass Geigen einsetzen oder der bummernde Rhythmus aus dem Weißen Hai leise startet, weil Gefahr im Anmarsch ist. Doch die Isolation ist nicht perfekt, in das beschwingte Wiegen vom ‘Tag am Meer’ drängelt sich die vorlaute und möchtegernelustige Zug-Ansage. In jedem besseren Film zeigen diese Ton-Inkongruenzen dem Helden an, dass er aus seinem Traum aufwachen muß, etwa wenn die unbekannte Elfe aus dem Traum plötzlich mit der rauhen Mutter-Stimme (his mothers voice…) spricht und zum Aufwachen auffordert. Hier bleibt es immer der gleiche Film.

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  • Motti

    Ich finde Niemanden, der so häufig Recht hätte, wie ich ! (Arno Schmidt: Die Umsiedler, BA I/1, S. 275)

    Das Verzweifelte, daß die Praxis, auf die es ankäme, verstellt ist, gewährt paradox die Atempause zum Denken, die nicht zu nutzen praktischer Frevel wäre. (Theodor W. Adorno, Negative Dialektik, S. 243)

    Schlechtes Benehmen halten die Leute nur für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut. (Klaus Kinski)

    I cannot persuade myself that a beneficent and omnipotent God would have designedly created parasitic wasps with the express intention of their feeding within the living bodies of Caterpillars. (Charles Darwin)

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