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Wie kleine Fische

Kluge FilmtitelIch meine: ein Film mit dem Titel “Große Reiche muß man leiten, wie man kleine Fische brät”, der kann ganz einfach nicht schlecht sein.

So stehts im Merkheft bei Zweitausendeins, und der Film ist natürlich vom großartigen Alexander Kluge, der ohnehin eigentlich nur göttliche Filmtitel hat, oder was soll man von “Die Menschen, die das Staufer-Jahr vorbereiten”, “Raumfahrt als inneres Erlebnis” und “Auf der Suche nach einer praktisch-realistischen Haltung” halten (oh, dumm, da gab es jetzt 2 x hintereinander halten, aber wir sind ja hier nicht in einem Rhetorikseminar).

Und ich lerne in diesem Moment, dass es sich bei dieser Weisheit, ach was red’ ich, bei diesem Axiom, um eine Sentenz von Lao-Tse handelt (wenn man dieser obskuren Quelle vertrauen darf).

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  • Motti

    Ich finde Niemanden, der so häufig Recht hätte, wie ich ! (Arno Schmidt: Die Umsiedler, BA I/1, S. 275)

    Das Verzweifelte, daß die Praxis, auf die es ankäme, verstellt ist, gewährt paradox die Atempause zum Denken, die nicht zu nutzen praktischer Frevel wäre. (Theodor W. Adorno, Negative Dialektik, S. 243)

    Schlechtes Benehmen halten die Leute nur für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut. (Klaus Kinski)

    I cannot persuade myself that a beneficent and omnipotent God would have designedly created parasitic wasps with the express intention of their feeding within the living bodies of Caterpillars. (Charles Darwin)

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