Wir hatten es ja an anderem Ort schon einmal erwähnt, das etwas hölzern daherkommende Werben der Mathematik um Verständlichkeit (oder vielleicht doch wenigstens ein mildes Verständnis dafür, dass es eben Leute geben muss, die sich diesem abstrakten Fach widmen müssen/wollen). Jetzt schreibt die Telepolis ähnlich ablehnend, aber aus anderem, wesentlich triftigerem Grund über die mißglückten Werbungsversuche der hornbebrillten, seitengescheitelten Anorakträger: Auf der Suche nach der Mathematik.
Anläßlich eines zusammengedengelten Sammelbandes mit dem berauschenden Titel “Mathematik – Motor der Wirtschaft”, der lt. Telepolis noch nicht einmal das Niveau einer lieblosen Werbeschrift erreicht, und einer zum Jahr der Mathematik startenden Tour der M.S. Wissenschaft, eines ehemaligen Frachtschiffes, wird die zwar vielfältige, aber beliebige und zusammenhanglose Präsentation der Mathematik kommentiert und bedauert.
Es sieht so aus, als ob die zahnspangigen Seitenscheitler seit meiner 7. Klasse nichts dazugelernt haben. Außer einigen Formeln.
Hier der Beitrag bei Telepolis: Auf der Suche nach der Mathematik von Ralf Bülow.