Das schöne Foto wollte ich ja schon soooo lange mal posten. Und jetzt gibt es auch noch einen echten Anlaß: der hochgeschätzte zonebattler schreibt uns aus dem Herzen über das Autofahren und die leidige Diskussion um die Pendlerpauschale:
Wer meint, gleichwohl möglichst weit hinaus auf’s Land und weg von Arbeitsplatz und Freizeitangeboten ziehen zu müssen, mag das meinethalben tun, sollte aber jegliche monetären Konsequenzen selbst tragen müssen. Es ist nicht einzusehen, daß der Staat derlei Verhalten sogar noch per Pendlerpauschale etc. von den Steuern (auch der umweltbewußt handelnden BürgerInnen) subventionieren soll.
Genau.
Wenn man das einem nicht mit dem hiesigen Steuersystem vertrauten Menschen erklären muß, auweia: Der Staat fördert und belohnt es, dass Leute recht weit von ihrer Arbeitsstelle weg wohnen. In der Folge wird mitgefördert: zersiedelte Landschaft, umweltschädliches Aufs-Auto-angewiesen-sein, Pendler-Staus, weiterer Autobahnausbau, gigantische CO2-Emissionen.
Wer viel Auto fährt, soll dafür (für die Umweltzerstörung, s.o.) auch ordentlich zahlen. Warum kommen die Erträge der Pendlerpauschale eigentlich nicht der vorbildlich (ohne Auto platzsparend übereinander wohnenden) Stadtbevölkerung als Mietzuschuß zugute?