16.02.2009

Junkernbank in Bürgerhand!

Ja, das ist natürlich klar, wenn man “Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg” heisst, dann hat man etwas dagegen, wenn das Wort von der “Enteignung” fällt.

Aber lieber neuer, wahrscheinlich noch etwas grün hinter den Ohren seiender Bundeswirtschaftsminister, diesmal geht es ja nicht darum, dem räuberischen Adel, der besitzgeilen Aristokratie ihre mühsam zusammengeraubten, gepressten und gemordeten Ländereien zu entreissen.

Diesmal ist es
a) nicht Ihr Geld, um dass es hier geht und
b) verlangt der neue Souverän (ja, ja, auch falls das für Sie neu ist), der Bürger von und zu Bundesrepublik, für sein Geld auch entsprechende Anteile an Banken oder anderen Unternehmen.

War das nicht über die letzten Jahrzehnte gerade aus der Ecke der “von’s” und “zu’s” und ” Freiherrn” zu hören, der ewig und immergleich wiederholte Sermon, dass Leistung sich lohnen muss, dass die Leistungsträger auch den entsprechenden Ertrag einstreichen dürfen und dass die freien, unregulierten Kräfte des Marktes es schon richten werden?

Sehr gut, sehr gut, sehen wir nämlich auch so. Wir Steuerzahler scheinen nämlich momentan die Einzigen zu sein, die noch Kohle haben, um den Versagern und Verlierern der Marktwirtschaft, genau, den Banken, unter die Arme greifen zu können. Wie die meisten Banken übrigens auch machen wir das aber nicht aus reiner Nächstenliebe, sondern nur gegen Penunze, Kohle, Zaster, Moneten, Knete, Mäuse, Kies, Schotter, Moos, oder, m.a.W.: gegen Anteile und Mitsprache.

Wir haben nämlich nichts, wirklich gar nichts zu verschenken.

Merk Dir das.

Geschrieben von blogschrift in Gedacht | RSS 2.0

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