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Ump.bafa und die Engstelle im Internet. Oder: eGovernment, wie es leibt und lebt

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Da haben wir aber herzlich gelacht über die zusammengebrochene Website für die Online-Anmeldung der Abwrackprämie. Es hatte uns schon ernsthaft gewundert, wie schnell unser etwas schnarchiger Vater Staat die Anmeldung plötzlich auf das Internet umgestellt hat, aber dann gingen die Probleme auch schon los. Nicht nur, dass es sich um die extrem leicht zu merkende und nutzerfreundliche Adresse http://www.ump.bafa.de handelt, fanden wir sehr passend, sondern auch, das

  • Daten von Antragstellern versehentlich an falsche E-Mail-Adressen verschickt wurden,
  • Daten unverschlüsselt durchs Internet geschickt werden,
  • die Website zusammebrach,
  • E-Mails mit der offiziellen PDF-Bestätigung nicht zugesandt wurden und
  • die Behörde Bafa auf eine Anfrage von SPIEGEL-ONLINE hin nur antwortete, dass der “mit der Durchführung des Verfahrens beauftragte externe Dienstleister fieberhaft an einer Lösung” arbeite.

Hier Spiegel Online zu dem Thema: Online-Reservierung gerät zum Datendesaster

Am allerbesten war jedoch die Begründung, die gestern abend in der Tagesschau von einem Herrn Holger Beutel zu sehen war:

Es gibt im Internet irgendwo eine Engstelle, an der die Informationen zwischen uns und den Bürgern nicht richtig ausgetauscht werden.”

Das zeigt uns erstmal, mit was für kompetenten Menschen solche Projekte durchgeführt werden.

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2 Kommentare

  1. Simon Oat
    Erstellt am 08.05.2009 um 21:40Uhr CET | Permanent-Link

    Der Herr Beutel scheint jedoch wirklich ein Schwätzer zu sein. Typisch für Juristen.
    Jedoch bin ich mir sicher, dass dort auch sehr kompetente Mitarbeiter tätig sind.

  2. Simon Oat
    Erstellt am 08.05.2009 um 21:37Uhr CET | Permanent-Link

    Wenn ich schon “DIE” BAFA höre…
    Hauptsache Klischees und Vorurteile werden bedient.
    Ist man hier nur von meckernden verständnislosen Analphabeten umgeben?
    Ich möchte ein Wirtschaftsunternehmen sehen, welches diese Aufgabe in so kurzer Zeit zu akzeptablen rentablen Kosten besser bewältigt!

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    Ich finde Niemanden, der so häufig Recht hätte, wie ich ! (Arno Schmidt: Die Umsiedler, BA I/1, S. 275)

    Das Verzweifelte, daß die Praxis, auf die es ankäme, verstellt ist, gewährt paradox die Atempause zum Denken, die nicht zu nutzen praktischer Frevel wäre. (Theodor W. Adorno, Negative Dialektik, S. 243)

    Schlechtes Benehmen halten die Leute nur für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut. (Klaus Kinski)

    I cannot persuade myself that a beneficent and omnipotent God would have designedly created parasitic wasps with the express intention of their feeding within the living bodies of Caterpillars. (Charles Darwin)

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