Ich weiß nicht, ich weiß nicht, aber macht man so wirklich Werbung?
Ein geklauter Slogan, der in seiner geklauten Version noch unsinniger ist als das Original, dazu abscheuliche Bilder und schließlich auch noch die im Fleischereigewerbe offenbar unerläßliche dummdreiste Versicherung, es handle sich um “Metzgerqualität” eines volkstümlich “Heinz Wille” genannten Menschen. Wo es sich doch bei dem Ganzen um eine industrielle Massenproduktion von Tierfleisch handelt, in der es weder einen Heinz Wille (/Höchstens eine An-durch-die-Fabrik-sausenden-Haken-hängende-Hühner-verbluten-lassen-Maschine.)) noch Tiere gibt, sondern nur noch vermasste “Fleischware”.
Da kann man fast froh sein, dass es solche Dinge “exklusiv” in “unserem” Penny-Markt gibt, dann brauchen wir da nicht vorbeizuschauen.
Und die Werbung mit Kussmund-Kirschen: ach, Welt, ach, ach, ach, wo taumelst Du hin? Wo ist sie hin, die Schönheit? Wo ist die Ästhetik früherer Werbejahre?
Sind wir denn wirklich alle nur noch Hühnchenflügel-verzehrende stumpfe Schönheitsautisten?
2 Kommentare
upps,
der heißt ja Wille… na so ein Zufall
Dummerchen ich!
Ich sollte mehr auf mich hören
die Schönheit des Alltages!
Ich glaube Heinz Willies Portrait – in dieser oder einer ähnlichen Form – schon mal auf einer Pizzabox gesehen zu haben. Kann aber gar nicht sein, denn in Südeuropa würde sein Handzeichen den Dialog mit dem Kunden erschweren. Aber: “Wo ein Willie ist, ist auch ein Weg” wäre dann mein Beitrag – hätte ich mir mal verkneifen sollen.