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Der Mensch, der Affe

musee_anthropologiemusee_anthropologie2 Im Darwin-Jahr haben wir unseren, nun, nicht alljährlichen, aber nun doch langsam zur intellektuellen Pflicht werden Besuch in der herrlichen Galeries de Paléontologie et d’Anatomie comparée absolviert und wieder über Schönheit und Wahnsinn der Natur, des Menschen und des Zufalls (denn einen Gott sehen wir hier nicht walten) nachgedacht. Im Eingangsbereich der den Menschen würgende Affe, im Saal der Mensch (als einziger nicht als Skelett, dafür mit einem schamhaften Feigenblatt), die Evolution anführend.

Angst und Hybris, der Mensch als Beute und als Krone der Schöpfung. Uns würde es ja schon reichen, wenn wenigstens die Mücken Respekt zeigen würden.

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  • Motti

    Ich finde Niemanden, der so häufig Recht hätte, wie ich ! (Arno Schmidt: Die Umsiedler, BA I/1, S. 275)

    Das Verzweifelte, daß die Praxis, auf die es ankäme, verstellt ist, gewährt paradox die Atempause zum Denken, die nicht zu nutzen praktischer Frevel wäre. (Theodor W. Adorno, Negative Dialektik, S. 243)

    Schlechtes Benehmen halten die Leute nur für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut. (Klaus Kinski)

    I cannot persuade myself that a beneficent and omnipotent God would have designedly created parasitic wasps with the express intention of their feeding within the living bodies of Caterpillars. (Charles Darwin)

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