
Im Darwin-Jahr haben wir unseren, nun, nicht alljährlichen, aber nun doch langsam zur intellektuellen Pflicht werden Besuch in der herrlichen Galeries de Paléontologie et d’Anatomie comparée absolviert und wieder über Schönheit und Wahnsinn der Natur, des Menschen und des Zufalls (denn einen Gott sehen wir hier nicht walten) nachgedacht. Im Eingangsbereich der den Menschen würgende Affe, im Saal der Mensch (als einziger nicht als Skelett, dafür mit einem schamhaften Feigenblatt), die Evolution anführend.
Angst und Hybris, der Mensch als Beute und als Krone der Schöpfung. Uns würde es ja schon reichen, wenn wenigstens die Mücken Respekt zeigen würden.