Ich halte nichts, wirklich gar nichts von den unmaßgeblichen Meinungen, ach, was rede ich, Lebensäußerungen mir fremder Menschen. Deshalb glaube ich, dass Twitter in einem Jahr genauso populär ist wie heute das vor einem Jahr noch weltverändernde Second Life1
Aber es gibt eine glorreiche Ausnahme, die büchnerpreisereske Tweets publiziert: http://twitter.com/peterbreuer. Wer auch immer dazu fähig ist, sollte Peter Breuer folgen.
Kostprobe gefällig?:
Yeah! German Krautsourcing.
Lese gerade: Veronica Ferres ist die Frau vom Checkpoint Charlie. Ist die Geschichte mit dem Maschmeyer auch schon wieder aus?
Gestern abend vom Balkon aus beobachtet. Ein Igel, der Dämmstoffplatten ins Unterholz zerrte. Die Evolution macht mir Angst.
Man kann auch im realen Leben twittern. Nur nicht so schnell, sonst verstopfen die Post-it-Zettel mit Aphorismen die Toilette.
- Aber ich war schon immer der Meinung, dass Menschen, die kein first life haben, sich ruhig in einem second life treffen, vergnügen und gegenseitig anöden sollten. Wenn das Leben schon langweilig verläuft, dann kann man das ruhig noch durch Technik steigern. [↩]