da hat der “Massekredit” von 50 Mio € für den Druck des Quelle-Katalogs ja eine Menge geholfen… Zufällig bis kurz nach der Wahl langte die Staatsknete, um Quelle am Leben zu erhalten. Das gab wahrscheinlich eine Menge Wähler, die sich zur Wahl an den letzten Strohhalm klammerten und sich nun, tja, beim Arbeitsamt die Klinke in die Hand geben werden.
Man mache sich bitte klar, dass gestern satte 280 Millionen für unsere armen, armen Milchbauern freigemacht wurden. Offenbar ist das Halten von Kühen in Deutschland eine zukunftsfähigere Sache, da kann man noch so schlecht wirtschaften und noch so überflüssig sein.
Wie wäre denn das jetzt, wenn Quelle darüber klagen würde, dass die “Erzeugerpreise so niedrig wie nie seien”, dass man dringend weitere Hilfe aus Brüssel bräuchte und dass man eben unverzichtbar sei?
Immerhin scheint das große Rauswerfen nun – nach der Wahl – loszugehen, nachdem es mühsam, mit einer Menge Steuergeld und unter eifriger Mithilfe der Unternehmen künstlich hinausgezögert wurde. Wir warten deshalb jetzt gespannt auf die nächsten Meldungen aus den Banken, bei denen wir uns in den letzten Monaten partout nicht erklären konnten, warum sie praktisch niemanden in der größten Wirtschafts-Banken-Krise entlassen haben. Ach ja, waren ja Wahlen.
Ein Kommentar
direkt weiter geht es mit 24 Milliarden an “Steuerentlastungen” – wohl eher sind “Steuerverschiebungen” gemeint. Sehr fraglich ist auch, wie man von diesem Schuldenberg jemals wieder herunter kommen soll. Laut FDP schieben die Steuerentlastungen ja die Wirtschaft an, sodass wir uns alle keine Sorgen machen sollen. Dumm nur, dass man zur Tilgung von 20 Milliarden allein +2% mehr Wirtschaftswachstum braucht. Aber ist doch kein Problem …