Schnüff, der große Fritz Teufel ist tot (und die taz widmet ihm einen schönen Nachruf).
Fritz Teufel, das ist der, den wir doch eigentlich zum Bundespräsidenten hätten wählen müssen (aber der Bundespräsident wird ja nicht gewählt).
Und das ist der, der mit seiner Entgegnung “Wenn’s der Wahrheitsfindung dient” (nach einer Aufforderung durch das Gericht, sich zu erheben) ganzen Generationen klargemacht hat, dass auch Autoritäten veralbert und ganz leicht von ihrem hohen (Schlacht-)Ross geworfen werden können.
Dass wir ihm außerdem zum langweiligen Alibi auch das viel bessere B-libi verdanken, sei nur nebenbei vermerkt.
Ein Großer ist weg und was haben wir stattdessen: seitenscheitelige Klassensprecher (hörig ihrer Mutti), die uns “repräsentieren” sollen. Mal sehen, wie das wird und wie das endet.