Letztens im großartigen Deutschen Literaturarchiv Marbach gesehen: auf Knopfdruck generiert der Poesieautomat nach einigen Sekunden eine neue Poesie-Version: Weitere schräge Trouvaillen aus Marbach werden folgen.
Letztens im großartigen Deutschen Literaturarchiv Marbach gesehen: auf Knopfdruck generiert der Poesieautomat nach einigen Sekunden eine neue Poesie-Version: Weitere schräge Trouvaillen aus Marbach werden folgen.
In Moritz von Uslars Roman “Deutschboden” heisst es über die Dorfkneipe im fiktiven – aber wahrscheinlich leicht auffindbaren – Dorf Oberhavel: Da waren wirklich alle Typen miteinander zugange, also Dauer-blau mit Freitagabend-blau mit Gerade-ausgelernt mit Alles-gehabt-alles-verloren mit Die-Geschäfte-laufen mit Noch-nie-gearbeitet mit Du-musst-ein-Schwein-sein mit Scheiß-Weiber-Scheiß-Politiker mit Ich-kenne-mich-aus-in-den-modernen-Zeiten mit Lass-mal-gut-sein-Alter. Das fanden wir schön.
Neues aus der Kategorie “Ach, denk mal an…”. Aus lauter Frühlingsgefühlen (der Schnee schmilzt, das Licht ist langsam wieder ausreichend und zu allem Überfluß zwitschern die Vögel (die richtigen, nicht die Twitterer) so, als ob der Frühling schon vor der Tür steht) im “Neugierigen Gärtner” von Jürgen Dahl gelesen. Jürgen Dahl, das war jener mutige [...]
Der alte Lenin wars, der einst spottete: “Wenn ein Deutscher einen Bahnhof besetzen will, dann kauft er sich erst mal eine Bahnsteigkarte”.1 Und nichts, wirklich nichts anderes erwarten wir ja auch von unseren mülltütentragenden Gewerkschaftern. Um so mehr amüsiert uns nun, dass der Journalist Udo Ulfkotte, wie die Telepolis berichtet, ein Buch namens Vorsicht Bürgerkrieg! [...]
Das wollte ich ja schon lange mal machen (und hier ist das “block”-quote auch genau das richtige Format):Finnegans Wake, das Meisterwerk des großen, allzu großen James Joyce, kann man jetzt auch online lesen. Da gibt es keine Ausrede mehr, da muss es jetzt in der Pause heißen “Du, tut mir leid, ich kann nicht mitkommen [...]